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Netzwerk EIP Agrar & Innovation Niedersachsen

Wir sind die zentrale Anlaufstelle für niedersächsische Farm-, Food- und Forst-Innovationen. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis fördern wir Innovationsprojekte, die einen Beitrag für eine wettbewerbsfähige, nachhaltig wirtschaftende und tiergerechte Agrar-, Wald-, und Ernährungswirtschaft leisten.

Hier erhalten Sie einen umfassenden Einblick in EIP Agri in Niedersachsen – von den Grundlagen der Förderung über aktuelle und abgeschlossene Projekte bis hin zu Ergebnissen und Neuigkeiten aus dem Innovationsgeschehen. Entdecken Sie erfolgreiche Beispiele aus der Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Forschung und Praxis, erfahren Sie mehr über Förderchancen und kommen Sie mit der Geschäftsstelle in Kontakt – ganz gleich, ob Sie schon eine konkrete Idee verfolgen oder einfach mehr über die Landwirtschaft der Zukunft erfahren möchten.


Aktuelles aus dem EIP-Netzwerk

Mit unserem Newsletter halten wir Sie zu allen relevanten Informationen auf dem Laufenden. Jetzt anmelden!

27.8.2026

Einladung zur Fachtagung: Vorsorgen statt reagieren, Wege zur Ernährungssicherheit in Niedersachsen

Einladung zur Fachtagung: Vorsorgen statt reagieren, Wege zur Ernährungssicherheit in Niedersachsen

Kostenfreie Fachtagung 2026: Vorsorgen statt reagieren: Wege zur Ernährungssicherheit in Niedersachsen 

Wie kann Niedersachsen seine Ernährungssysteme widerstandsfähiger gegenüber Krisen und Störungen machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Fachtagung „Vorsorgen statt reagieren: Wege zur Ernährungssicherheit in Niedersachsen“ am 24. September 2026 an der Universität Vechta. 

Gemeinsam laden der Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar) und das Netzwerk EIP Agrar & Innovation Niedersachsen Vertreter*innen aus Landwirtschaft, Agribusiness, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft zum Austausch ein. Ziel ist es, Strategien für eine langfristig sichere und resiliente Lebensmittelversorgung zu diskutieren. 

Ernährungssicherheit aktiv gestalten 

Geopolitische Konflikte, die Folgen des Klimawandels und instabile Lieferketten zeigen, dass Versorgungssicherheit keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Gerade der Agrar- und Ernährungssektor ist auf Energie, Betriebsmittel und Fachkräfte angewiesen. Diese Abhängigkeiten beeinflussen maßgeblich die Stabilität von Produktion und Versorgung. 

Die Veranstaltung richtet den Blick deshalb nicht auf kurzfristige Krisenreaktionen, sondern auf vorbeugende Ansätze. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wertschöpfungsketten künftig so gestaltet werden können, dass sie auch unter schwierigen Rahmenbedingungen funktionsfähig bleiben.

Impulse, Innovationen und Praxisbeispiele

Neben sicherheitspolitischen Einordnungen erwarten die Teilnehmenden innovative Lösungsansätze aus Forschung und Praxis. In einer Pitchrunde stellen Start-ups und EIP-Projekte neue Ideen für mehr Nachhaltigkeit und Resilienz vor. Dazu gehören unter anderem Blaulicht-Desinfektion zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen, die Produktion von Omega-3-Fettsäuren direkt auf landwirtschaftlichen Betrieben, Gemüseanbau in umgenutzten Stallanlagen sowie KI-gestützte Verfahren für die Anbauplanung. 

Ein hochkarätig besetztes Diskussionspanel beleuchtet zudem die Rolle von Landwirtschaft, Unternehmen, Kommunen, Politik und Gesellschaft bei der Stärkung resilienter Wertschöpfungsketten. Dabei wird auch die Frage diskutiert, wie die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren künftig intensiviert werden kann. 

Mit der Fachtagung schaffen trafo:agrar und das EIP-Netzwerk erneut eine Plattform, um innovative Ansätze sichtbar zu machen, wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen zu verbinden und konkrete Handlungsperspektiven für die Ernährungssicherheit in Niedersachsen zu entwickeln.

Termin: 24. September 2026, 10:00 bis 16:45 Uhr 
Ort: Hörsaal B1, Universität Vechta, Driverstraße 22, 49377 Vechta 
Veranstalter: Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen und Netzwerk EIP Agrar & Innovation Niedersachsen

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4.8.2026

10. EIP-Agri-Projektaufruf in Niedersachsen

10. EIP-Agri-Projektaufruf in Niedersachsen

Wir suchen erneut innovative Projektideen für die Weiterentwicklung der Agrar-, Wald- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen. Der zehnte EIP-Agri-Projektaufruf in Niedersachsen startete am 4.8.2026. Die Abgabefrist endet am 21.10.2026 um 12 Uhr.

Wir als „Netzwerk EIP Agrar & Innovation Niedersachsen“ beraten Sie inhaltlich bei der Konzeption der Förderanträge und der Suche nach potenziellen Kooperationspartnern. Zudem geben wir eine Einschätzung zur Erfolgswahrscheinlichkeit Ihres Antrags. Wenden Sie sich bei Fragen oder für eine erste inhaltliche Rückmeldung zu Ihrer Projektidee bitte frühzeitig an uns.

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12.6.2026

Von der Idee in die Praxis: Beim EIP-Gartenfest schlagen Innovationen Wurzeln

Von der Idee in die Praxis: Beim EIP-Gartenfest schlagen Innovationen Wurzeln

Das diesjährige EIP-Gartenfest am 2. Juni stand ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Bereits zum zehnten Mal kamen Akteur*innen aus Landwirtschaft, Forschung, Politik und Praxis zusammen, um die Innovationsförderung im Rahmen von EIP-Agri zu feiern und weiterzudenken. Passend zum Jubiläum bot die Veranstaltung gleich mehrere Premieren und Höhepunkte: Neben einer Innovationsmesse, auf der laufende und abgeschlossene EIP-Projekte vorgestellt wurden, präsentierten sich auch neu bewilligte Vorhaben in kurzen Projekt-Pitches.

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26.5.2026

Niedersachsen fördert vierzehn neue EIP-Projekte zur Produktivität und Nachhaltigkeit

Niedersachsen fördert vierzehn neue EIP-Projekte zur Produktivität und Nachhaltigkeit

Agarministerin Miriam Staudte begrüßte am 02.06.2026 die Projektverantwortlichen von vierzehn innovativen Landwirtschaftsprojekten. Sie werden durch die Fördermaßnahme Europäische Innovationspartnerschaft "Produktivität in der Landwirtschaft" (EIP Agri) unterstützt:

Digitalisierung, KI und datenbasierte Entscheidungsunterstützung

Altan – Modellbetriebe und Simulation alternativ angetriebener Landmaschinen

  • Herausforderung: Betriebliche Bewertung alternativer Antriebs- und Maschinenkonzepte bei stark variierenden Betriebsstrukturen, Einsatzprofilen, Flächenzuschnitten und Energiepreisen; fehlende betriebsbezogene Bewertungsdaten.
  • Lösungsansatz: Landwirtschaftliche Verfahrenssimulation an repräsentativen Modellbetrieben sowie nutzerfreundliche Simulationsvariante zur eigenständigen Szenarienprüfung.

 

kiSOBUS – KI‑gestütztes Verschleißmonitoring von Anbaugeräten

  • Herausforderung: Subjektive, visuelle und reaktive Beurteilung von Verschleiß; fehlende objektive, datenbasierte Zustandsbewertung im Betrieb.
  • Lösungsansatz: KI‑basiertes System zur Zustandsbewertung über ISOBUS‑Maschinendaten und Bodendaten, Integration in bestehende Traktor‑Terminals.

 

KosmoAgrar – Satellitengestütztes Monitoring von Feuchtigkeitsstress

  • Herausforderung: Unzureichende räumliche Auflösung, Wolkenabhängigkeit, punktuelle Messungen und hoher Aufwand bestehender Systeme für präzises Wassermanagement.
  • Lösungsansatz: Hochauflösende Satellitendaten mit Datenfusion aus Bodensensoren und Wetterstationen, automatisierte Aufbereitung und Bereitstellung über Dashboards und ISOBUS‑Karten.

 

SmartBeet – KI‑gestützte digitale Wertschöpfungskette im Zuckerrübenanbau

  • Herausforderung: Feste Aufwandmengen im Pflanzenschutz, Belastung von Wasser, Biodiversitätsverlust, regulatorischer Druck, fragmentierte digitale Anwendungen.
  • Lösungsansatz: Integrierte digitale Lösung mit Feld‑ und Wetterdaten, KI‑gestützten Entscheidungssystemen, IoT‑Sensorik, Satellitenfernerkundung und variabler Applikationssteuerung.

 

TrackTor – Smartphonebasierte Emissionszuordnung landwirtschaftlicher Arbeitsprozesse

  • Herausforderung: Fehlende prozessbezogene Emissionszuordnung, Abhängigkeit von ISOBUS‑Technik, hoher technischer Aufwand bestehender Systeme.
  • Lösungsansatz: Nutzung von Smartphones als Sensorplattform, automatische Prozesserkennung durch Software, Data‑Science‑Methoden und KI‑basierte Mustererkennung.

 

Tierwohl, Tiergesundheit und Antibiotikareduktion

 

FixMyPig – Genetische Risikofaktoren in der Schweinehaltung

  • Herausforderung: Genetisch bedingte Defekte mit Auswirkungen auf Tierwohl, Wirtschaftlichkeit und Antibiotikaverbrauch.
  • Lösungsansatz: Genomische Selektion, Reverse Phenotyping und Reverse Genetics auf Basis praxisnaher Betriebsdaten und bioinformatischer Verfahren.

 

GESUND – Bakteriophagen in der Hähnchenmast

  • Herausforderung: Multiresistente Salmonella‑ und Campylobacter‑Isolate, fehlende selektive Reduktionsmöglichkeiten in der Primärproduktion.
  • Lösungsansatz: Einsatz von Bakteriophagen in Kombination mit Probiotika zur Verringerung des Antibiotikaeinsatzes und zur Schonung von Reserveantibiotika.

 

SINGLETIER – KI‑gestütztes Einzeltiermonitoring in der Geflügelmast

  • Herausforderung: Fehlende objektive, kontinuierliche und tierbezogene Erfassung von Tierwohlparametern in großen Beständen.
  • Lösungsansatz: Kamerabasiertes KI‑System zur Identifikation einzelner Tiere, Gewichtsschätzung, Erfassung des Integuments und Ableitung von Tierwohlkennzahlen.

 

StallView – Digitales Ausbildungs‑ und Beratungstool Schweinehaltung

  • Herausforderung: Fachkräftemangel, organisatorische Restriktionen und begrenzte Möglichkeiten praxisnaher Aus‑ und Weiterbildung.
  • Lösungsansatz: Digitale, datenschutzkonforme Ferneinschätzung, virtuelle Stallbesuche und Integration in Ausbildung und Beratung.

 

Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und biobasierte Wertschöpfung

 

Grashähnchen – Grünlandprotein in der Broilerfütterung

  • Herausforderung: Geringe Wirtschaftlichkeit von Dauergrünland, Importabhängigkeit von Sojaextraktionsschrot, unterbrochene Nährstoffkreisläufe.
  • Lösungsansatz: Gewinnung und Einsatz von Grünlandprotein, regionale Nährstoffkreisläufe, Rückführung von Nährstoffen auf Dauergrünland.

 

HempFill – Regionale Kurzfasern aus Hanf

  • Herausforderung: Fehlende europäische Hanffasern mit geeignetem Anforderungsprofil, fehlende Aufbereitungsstrukturen und Vermarktungswege.
  • Lösungsansatz: Entwicklung einer Verfahrenskette von Anbau bis Endanwendung, neues Aufbereitungsverfahren für reine Kurzfasern, Markt‑ und Lebenszyklusanalyse.

 

Gartenbau, Lagerung und urbane Systeme

 

FLASH‑APPLE – KI‑Frühwarnsystem für Apfellagerung

  • Herausforderung: Risiko von Gärung in DCA‑Lagern, fehlende fruchtindividuelle und frühzeitige Warnsysteme.
  • Lösungsansatz: Fluoreszenz‑Sensorsystem auf Einzelfruchtbasis und KI‑gestütztes Assistenzsystem als digitaler Zwilling der Lagerkammer.

 

NarLab – Echtzeit‑Nährstoffmonitoring torfreduzierter Substrate

  • Herausforderung: Unvorhersehbare Nährstoff‑ und pH‑Veränderungen, zeitverzögerte Laboranalysen, fehlende Echtzeitüberwachung.
  • Lösungsansatz: Vollautomatisches Nährstofflabor mit ionenselektiven Elektroden, kontinuierliche Messung und digitale Aufbereitung.

 

KlimaZier – Zierpflanzensortimente für urbane Räume

  • Herausforderung: Strukturwandel, Kostensteigerungen, Wettbewerbsdruck, Anpassungsbedarf an Klimaneutralität und urbane Anforderungen.
  • Lösungsansatz: Entwicklung neuer Sortimente, Produktions‑ und Kooperationsformen sowie Vermarktungsalternativen für den urbanen Raum.

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23.4.2026

EIP-Gartenfest 2026: Austausch, Innovation und 10 Jahre EIP in Niedersachsen

EIP-Gartenfest 2026: Austausch, Innovation und 10 Jahre EIP in Niedersachsen

Am 2. Juni 2026 findet das diesjährige EIP-Gartenfest im Garten des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums statt. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für fachlichen Austausch, neue Impulse und persönliche Begegnungen. Gleichzeitig wird ein besonderes Jubiläum gefeiert: 10 Jahre EIP in Niedersachsen. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf bisherige Entwicklungen, erreichte Meilensteine und zukünftige Perspektiven.

Die Gäste erwartet ein vielseitiges Programm mit fachlichen Beiträgen sowie eine begleitende Innovationsmesse. Dort präsentieren sich sowohl laufende als auch abgeschlossene Projekte. Die Messe bietet eine gute Gelegenheit, innovative Ansätze und Technologien kennenzulernen und direkt mit Projektverantwortlichen sowie Akteuren aus Praxis, Verwaltung und Politik ins Gespräch zu kommen.

Im Anschluss an das Programm lädt ein gemeinsames Grill-Buffet dazu ein, den Austausch in entspannter Atmosphäre fortzusetzen und neue Kontakte zu knüpfen.

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.


Aufruf zur Teilnahme an der Innovationsmesse

Für Operationelle Gruppen:
Sie möchten Ihr EIP-Projekt einem breiten Fachpublikum vorstellen? Bewerben Sie sich gerne um einen Standplatz auf der Innovationsmesse.

Ihre formlose Bewerbung sollte insbesondere auf folgende Punkte eingehen:

  • Was zeichnet Ihr Projekt besonders aus?
  • Welche Inhalte und Einblicke erwarten die Besucherinnen und Besucher an Ihrem Stand?
  • Inwiefern ist Ihre Lösung auf andere Fragestellungen übertragbar?

Bitte senden Sie Ihre Kurzbeschreibung (max. eine DIN A4-Seite) bis zum 30. April 2026 an: g.cordes@nds.de.

Die Auswahl der Beiträge erfolgt anhand von Innovationsgrad, Anschaulichkeit sowie Relevanz und Mehrwert für die Besucherinnen und Besucher.

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